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Gladiator: Sicherheit der Bevölkerung bei Rettungsdiensteinsätzen muss oberste Priorität haben

21.04.2017

Die Anzahl der Rettungsdiensteinsätze und der Notfallbeförderungen steigt stetig. Gab es im Jahr 2014 noch 256.331 Rettungsdiensteinsätze waren es 2016 bereits 284.868, wie aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der CDU, hervorgeht. Dies ist ein Anstieg von 11,1 Prozent. In Hamburg ist die Feuerwehr für den öffentlichen Rettungsdienst zuständig. Dabei hat sie nach dem gesetzlichen Auftrag die schnellstmögliche Hilfe zu gewähren. Vertraglich ist dafür seit 1999 auch die Einbindung der Hilfsorganisationen vorgesehen. Hinweisen zufolge soll die Feuerwehr häufig nicht die am dichtesten zum Einsatzort gelegenen Rettungswagen beauftragen, sondern gezielt auf eigene der Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte zurückgreifen, auch wenn dies längere Fahrtwege und Wartezeiten für die Patienten bedeutet.

Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Sicherheit von Leib und Leben der Bevölkerung muss immer an oberster Stelle stehen. Es ist richtig, dass die Feuerwehr für den Rettungsdienst zuständig ist. Es darf aber nicht sein, dass Patienten in Notfällen länger warten müssen, nur weil die Einsatzstelle sich nicht für den nächstgelegenen Rettungswagen entscheidet, da dieser nicht der Feuerwehr selbst gehört. Aufgrund der steigenden Einsatzahlen ist sie dabei immer seltener innerhalb der vorgeschriebenen Zeit am Einsatzort. Feuerwehr und Hilfsorganisationen müssen daher partnerschaftlich zusammenarbeiten. Ich habe zu den erhobenen Vorwürfen eine Anfrage an den Senat gerichtet und verlange schnellstmögliche Aufklärung.“

 

Dennis Gladiator

Dennis Gladiator
Zweiter Parlamentarischer Geschäftsführer
Fachsprecher für Inneres

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